Meine Fachhochschule hat gemeinsam mit der Katholischen Universität Lemberg die „International School of Multimedia Journalism“ ausgerufen – und ich war dabei.
Erste österreichisch-ukrainische Multimedia-Woche #ismj weiterlesen
Meine Fachhochschule hat gemeinsam mit der Katholischen Universität Lemberg die „International School of Multimedia Journalism“ ausgerufen – und ich war dabei.
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Im Jahr 2014 habe ich mich erfolgreich für den Master „Journalismus und Neue Medien“ an der FH Wien beworben. Für alle, die es in diesem Jahr (und allen folgenden) ebenso machen wollen – hier habe ich alle Infos gesammelt.
Bewerbung und Aufnahme für den Journalismus-Master an der FH Wien der WKW weiterlesen
Die Fachzeitschrift „Der österreichische Journalist“ erstellt alle zwei Jahre die Liste „Die besten 30 unter 30“, um Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten eine Bühne zu geben. Mit meinen 27 Jahren habe ich es in diesem Jahr zwar nicht in die Top 30 geschafft, aber irgendwie bin ich doch dabei.
Vielleicht irgendwann einmal regelmäßig, aber zumindest für diesen Monat exklusiv auf blog.dominikkurcsics.com: 20 Punkte, die zwar beachtlich, aber doch nur halbwegs relevant sind.
Frisch aus dem spontanen Urlaub zurück … und dann diese Mail.
Alle Beiträge zur Aufnahme an der FH Wien.
Kurz zusammengefasst: Der nächste Schritt wird kommen. Ich habe den 13. Juni 2014 ausgewählt und werde euch dann berichten, wie es mir erging.
Es ist viel passiert: eine Bewerbung bei der Print- und Onlinezeitung Der Standard sowie der nächste Schritt in Richtung FH Wien.
Alle Beiträge zur Aufnahme an der FH Wien.
Ich habe mich um ein Sommerpraktikum bei DER STANDARD/derStandard.at beworben. Mit cooler analog-digitalem Bewerbungsschreiben und dem Wunsch, von September bis Oktober dort arbeiten und lernen zu können. Dann kam die FH in meinen Sinn und der noch größere Wunsch, eben dort Fuß zu fassen. Deshalb wurde alles irgendwie anders.
Ende April fand dann im Gebäude von DER STANDARD ein Bewerbungsvormittag statt – zuerst mit der Aufgabe, aus 3 APA-Meldungen eine Meldung zu schreiben und im Anschluss mit einem Gespräch mit dem jeweiligen Leiters jenes Ressorts, für welches man sich im Vorhinein entschieden hat.
Das Ergebnis: Leider nein, viele BewerberInnen, hohes Niveau, eh schon wissen. In Wahrheit nicht so schlimm, wobei es eben doch schön gewesen wäre. Aber manchmal soll es wohl nicht sein.
Info für alle, die das auch machen wollen: Schaut euch bitte im Vorhinein an, wo das Gebäude steht. Und merkt euch, dass es sowohl eine Hintere als auch eine Vordere Zollamtstraße gibt.
Puh, der EDV-Test war … besonders. Schon der Weg: der ICE, der mich von St. Pölten nach Wien brachte, hatte Verspätung, und zwar so viel, dass es ungewiss wurde, ob ich es rechtzeitig schaffen würde. Schlussendlich landete ich fünf Minuten zu spät im 5. (!) Stock der FH Wien, um mich den Fragen zu stellen.
Der Test besteht aus zwei Teilen. 30 oder 35 Fragen im Bereich BWL und 30 oder 35 Fragen im Bereich Medien. Ersteres fiel mir erwartungsgemäß schwerer, zweiteres natürlich leichter. Aber allein schon die Fragestellung hatte es in sich: Die Frage war eine „Satzanfang“, die 3 Antworten jeweils ein „Satzende“ – und ich musste herausfinden, ob die daraus entstehende Aussage richtig oder falsch sei. Und erst wenn ich alle drei Aussagen richtig bewertet habe, zählt diese „Frage“ als ein Punkt. Verständlich? Wohl kaum.
Anfang Juni soll dann eine Benachrichtigung kommen, Ende Juni erfährt man es schlussendlich. Und Leute, ich sag es euch: Ich will das. Das muss was werden. Und: Mal sehen, wie viel der EDV-Test zählt. (Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden.)
Info für alle, die das auch machen wollen: Falls ihr auch aus St. Pölten herfährt, nehmt den Zug eineinhalb Stunden früher. Es zahlt sich aus. Und es erzeugt weniger Schweiß.
Meine zweite Bachelorarbeit an der FH St. Pölten beschäftigte sich mit der Frage, welchen Einfluss politische Werbung auf Medien haben können.
Titel: Die Frage nach dem Einfluss politischer Werbung auf die Berichterstattung im österreichischen Printjournalismus
Studium: Bachelorstudium Medienmanagement an der FH St. Pölten
Methode: Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring
Vorgeschriebener Umfang: 75.000 Zeichen (ohne Leerzeichen)
Erreichter Umfang: 76.058 Zeichen (ohne Leerzeichen)
Erstbetreuerin: Prof. (FH) Dr. phil Jan Krone
Zweitbetreuerin: FH-Prof. PD Mag. Dr. Andreas Gebesmair
Abgabe: Juli 2013
Note: Sehr Gut / 1
Das Problemfeld politischer Insertion war in den vergangenen Monaten und Jah-ren eines der bestimmenden Themen in der Politik und den Medien. Vor allem die Ermittlungen gegen den amtierenden Bundeskanzler Faymann in der sogenannten „Inseratenaffäre“ zeigten auf, dass hier noch massiver Veränderungsbedarf vorhanden ist. Die vorliegende Arbeit hat sich dieser Verkettung von Politik und Medien angenommen und genauer untersucht.
Zuallererst werden in dieser Arbeit die Abhängigkeiten der österreichischen Tageszeitungen untersucht: Der Einfluss der Werbenden, PR-Leute, der Staat als „Presseförderer“ und der Verleger und Eigentümer darf nicht unterschätzt werden.
In Bezug auf politische Insertion ist es schwer zu differenzieren, ob es sich um Information, Werbung oder Eigen-PR handelt. Selbst offenbar als politische Werbung gedachte Inserate können trotz alledem einen hohen Informationsgehalt be-inhalten. Im weiteren Zuge dieser Arbeit werden auch die gesetzlichen Gegeben-heiten betrachtet: Neben einer unverbindlichen Richtlinie hat die Politik mit dem Medienkooperations- und förderungs-Transparenzgesetz auch bereits verbindliche Anforderungen für Inserate aufgestellt.
In weiterer Folge wurden mittels nicht-repräsentativer qualitativer Inhaltsanalysen die Beiträge und Inserate von vier verschiedenen österreichischen Tageszeitun-gen untersucht.
Diese Arbeit kommt zum Schluss, dass es in Österreich offenbar wirklich möglich ist, eine positivere Berichterstattung durch politische Insertion zu erhalten.
Thomas Weber schreibt im aktuellen Leitartikel von thegap über den kaputten Arbeitsmarkt für Journalismus. Ein kleine Widerrede.
Meine erste Bachelorarbeit an der FH St. Pölten beschäftigte sich mit der Frage, wie soziale Medien im österreichischen Journalismus genutzt werden.
Titel: Nutzung von Social Media durch österreichische JournalistInnen
Untertitel: Von der Recherche, über Partizipation bis hin zum kollaborativen Journalismus
Studium: Bachelorstudium Medienmanagement an der FH St. Pölten
Methode: Befragung via Online-Fragebogen, n=38
Vorgeschriebener Umfang: 50.000 Zeichen (ohne Leerzeichen)
Erreichter Umfang: 60.794 Zeichen (ohne Leerzeichen)
Erstbetreuerin: Mag. Dr. Karin Pühringer
Zweitbetreuerin: Prof. (FH) Dipl-Päd. Corinna Haas
Abgabe: November 2012
Note: Befriedigend / 3
Der Journalismus durchläuft eine große Veränderung. Durch das Entstehen sozia-ler Netzwerke im World Wide Web werden Aspekte wie Bindung und Partizipation der RezipientInnen verstärkt ermöglicht und der Weg in Richtung kollaborativer Beitragsgestaltung bereitet. Diesen Aspekt behandelt die vorliegende Arbeit.
Es wird zunächst ein Überblick über die sozialen Medien am Beispiel von Face-book, Twitter, Blogs und Wikis gegeben und ihre Verbreitung in Österreich bewer-tet. Danach soll geklärt werden, wie und in welcher Form Social Media für Journa-listInnen genutzt werden können und auch, welche Gefahren im World Wide Web auf sie lauern. In weiterer Folge beschäftigt sich diese Arbeit mit dem „Wissen der Vielen“: Was versteht man unter Crowdsourcing, welche Unterschiede liegen in Schwarmintelligenz und kollektiver Intelligenz und in welcher Form kann kollabora-tiver Journalismus in die tägliche Arbeit von Medienunternehmen integriert wer-den?
Im Zuge dieser Arbeit wurde eine nicht-repräsentative, standardisierte, nicht-teilnehmende, explorative Befragung mittels Onlinefragebogen mit 38 Jour-nalistInnen durchgeführt. Darin werden die Akzeptanz, die Nutzung und die zu-künftigen Erwartungen an Social Media abgefragt.
Diese Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Social Media bereits von Österreichs Redaktionen als weitere, neue Instrumente zur Recherche und Partizipation gese-hen und genutzt werden. Auch die Idee des kollaborativen Journalismus wird von der Mehrheit der befragten JournalistInnen als positive Entwicklung ihres Berufes gesehen.